Was ist Pharmakogenetik?
Grundlagen der modernen Medizin
Ihr Erbgut entscheidet mit, wie Ihr Körper Medikamente verarbeitet – und damit, ob ein Medikament wirkt, Nebenwirkungen verursacht oder wirkungslos bleibt.

Was genau untersucht Pharmakogenetik?
Gezielter Therapieerfolg, weniger Nebenwirkungen
Pharmakogenetik untersucht, wie Ihre Gene beeinflussen, wie Ihr Körper Medikamente verarbeitet. Denn nicht jedes Arzneimittel wirkt bei jedem Menschen gleich. Während manche Personen ein Medikament sehr gut vertragen, erleben andere starke Nebenwirkungen – oder es zeigt kaum Wirkung. Der Grund dafür liegt häufig in kleinen genetischen Unterschieden. In Ihrem Körper sorgen bestimmte Enzyme dafür, dass Medikamente transportiert, aktiviert und abgebaut werden.
Laut einer Studie gibt es bei 985 % der Menschen genetische Varianten dieser Enzyme. Dadurch können oft wichtige Aufgaben im Körper nicht gut erledigt werden.
Wirksamkeit
Oft müssen Körpereigene Enzyme ein Medikament erst aktivieren.
Verträglichkeit
Medikamente müssen im Körper durch Enzyme abgebaut und ausgeschieden werden.
Wechselwirkungen
Die eigenen Enzyme beeinflussen die Wechselwirkungen zwischen mehreren Medikamenten.
Zielgerichtete Therapie
Personalisierte Medizin ist zielgerichtet und kann Verträglichkeit und Effektivität erhöhen.
Was macht die PGx-Analyse?
Individualisierte Medikation ein Leben lang
Bei einer pharmakogenetischen (PGx) Analyse wird Ihr individueller Genotyp im Labor bestimmt. Anhand dieser genetischen Informationen kann Ihr*e Ärzt*in besser einschätzen:
- welche Dosierung für Sie geeignet ist
- welche Medikamente besonders gut wirken können
- bei welchen Wirkstoffen Vorsicht geboten ist
- wie sich mehrere Medikamente gegenseitig beeinflussen
Das Ziel ist eine Therapie, die besser zu Ihnen passt.
Eine individualisierte Medikation kann dazu beitragen:
- die Wirksamkeit Ihrer Therapie zu verbessern
- Nebenwirkungen zu reduzieren
- unnötige Medikamentenwechsel zu vermeiden
- mehr Sicherheit bei mehreren gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln zu schaffen
Ihre genetischen Eigenschaften verändern sich im Laufe Ihres Lebens nicht – die Analyse muss daher in der Regel nur einmal durchgeführt werden.

Wer profitiert von einer PGx Analyse?
Gezielter Therapieerfolg, weniger Nebenwirkungen
- Menschen mit chronischen Erkrankungen
- Menschen, die neue Medikamente ausprobieren
- Menschen, die Nebenwirkungen spüren oder bei denen Medikamente nicht wirken.
- Menschen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen
In welchen Bereichen ist dieses Wissen wirksam?
Indikationsgebiete & Wirkstoff gruppen
Die hier aufgelisteten Indikationsgebiete und Wirkstoff gruppen repräsentieren nur einen kleinen Teil der umfassenden Datenbank.

Neuro & Psyche
Wirkstoffe zur Behandlung
neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen

Schmerz & Onkologie
Wirkstoffe zur Behandlung
onkologischer Erkrankungen oder zur Schmerztherapie

Kardio & Stoffwechsel
Wirkstoffe zur Behandlung
kardiologischer Erkrankungen und bei Erkrankungen des Stoffwechsels.
Meine Medikation. Meine Genetik. Mein Match.
Bereit für Ihren persönlichen Gentest?
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Häufig gestellte Fragen zur PGx Analyse
Umfassende Beratung
Pharmakogenetik untersucht, wie Ihre Gene beeinflussen, wie Ihr Körper Medikamente aufnimmt, abbaut und darauf reagiert. Dadurch kann besser eingeschätzt werden, welche Arzneimittel für Sie geeignet sind, wie sie dosiert werden sollten und bei welchen Wirkstoffen Nebenwirkungen wahrscheinlicher sind.
Eine PGx-Analyse kann helfen:
- die passende Dosierung schneller zu finden
- die Wirksamkeit von Medikamenten zu verbessern
- Nebenwirkungen zu reduzieren
- Wechselwirkungen besser einzuschätzen
- unnötige Medikamentenwechsel zu vermeiden
- Therapien gezielter und sicherer zu gestalten
Ja. Pharmakogenetik ist ein international anerkanntes Fachgebiet der modernen Medizin. Zahlreiche Studien zeigen den Nutzen insbesondere bei Psychopharmaka, Schmerztherapie, Herz-Kreislauf-Medikamenten und bei mehreren gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln.